In den Malcafés warten viele ausgewählte Keramikrohlinge auf Dich, ob praktische Alltagsbegleiter wie Tassen und Schalen oder dekorative Stücke für Dein Zuhause. Dein Keramikstück wählst du ganz entspannt am Tag Deines Besuchs direkt vor Ort aus.Ob Du schon eine konkrete Idee hast oder noch auf der Suche nach Inspiration bist, dann Du bist bei uns genau richtig. Unsere Auswahl an Vorlagen, Siebdrucke, Beispielkeramiken u.v.m. macht den Einstieg leicht und natürlich stehen wir Dir jederzeit mit Tipps und Ideen zur Seite. Dann beginnt das Beste: das Bemalen. In entspannter Atmosphäre und mit allem, was Du brauchst, kannst Du Deiner Kreativität freien Lauf lassen. Nach dem Malen übernehmen wir den Rest: Dein Werk wird in unserer Werkstatt von Handglasiert und sorgfältig gebrannt. Die Farben verändern sich dabei sichtbar, denn was zuvor noch sanft und matt wirkte, erhält im Ofen seine leuchtende, glänzende Oberfläche. Nach einer Woche ist Dein Kunstwerk abholbereit.
Bitte bring ein eigenes Handtuch mit, damit Du zwischendurch Deine Hände abtrocknen kannst und wir gemeinsam die Umwelt schonen, indem wir Papiermüll reduzieren. Damit Dein Besuch bei uns ganz entspannt beginnt, bitten wir Dich, vorab einen Platz zu reservieren.
Und das ist nur ein kleiner Einblick!
Bei uns erwartet Dich eine große Auswahl an Keramiken – von klassisch bis verspielt, von schlicht bis ausgefallen. Je nach Größe und Form liegen unsere Preise in der Regel zwischen 10 € und 60 € – so ist für jedes Budget und jeden Geschmack das passende Stück dabei.
Schicke uns eine kurze Email an kontakt@das-malcafé.de und teile uns mit, an welchem Standort Du vorbeikommen möchtest. Dann komm einfach während unserer Öffnungszeiten vorbei und suche Dir vor Ort deine Wunschkeramiken, Farben und Materialien aus. Gegen eine Pfandgebühr von 10 € kannst Du alles für sieben Tage ausleihen – nach Absprache auch gerne länger. Bitte bring eine Transportkiste oder stabile Tasche mit, damit Deine Auswahl sicher bei dir ankommt. Für das Aussuchen und Zusammenstellen Deiner Materialien plane am besten etwas Zeit ein, so kannst Du in aller Ruhe stöbern. Danach beraten wir Dich gerne, damit du bestens ausgestattet in Dein Kreativprojekt starten kannst.
Bei der Streuseltechnik kommen kleine, getrocknete Farbreste unsere „Farbstreusel“ – zum Einsatz. Sie werden auf eine zuvor bemalte Fläche gestreut und sorgen nach dem Brennen für spannende Effekte und lebendige Farbspiele.
Diese Technik eignet sich besonders gut für flache Keramiken wie Teller oder Platten.
Wichtig ist dabei: Der Untergrund muss vorher sorgfältig dreifach mit einer Grundfarbe bemalt werden, denn diese Technik wird nicht zusätzlich glasiert, da sonst die Streusel vorrutschen.
Mit der Siebdrucktechnik bringst Du filigrane Motive präzise auf Deine Keramik – ein toller Weg, um Schriften, Ornamente oder detailreiche Designs umzusetzen. Dabei verwenden wir spezielle Folien, durch die eine von uns angerührte Druckpaste auf die Keramik übertragen wird. So entsteht ein klares, scharfes Motiv. Wichtig ist: Deine Keramik muss vorher vollständig bemalt und gut durchgetrocknet sein – nur so kommen die feinen Konturen des Siebdrucks optimal zur Geltung. Die Farbe, die Du dir für dein Siebdruckmotiv du aussuchst muss immer dunkler sein als die Farbe auf dem Untergrund, aber darauf achten wir, bevor wir Dich beim Drucken unterstützen.
Bei der Blubbertechnik entstehen einzigartige, blasenförmige Muster. Die dafür benötigte Flüssigkeit mischen wir Dir aus Deiner Wunschfarbe und den passenden Zusätzen an. Anschließend wird die Farbmischung mit einem Strohhalm auf geblubbert und auf die Keramik gebracht. Wenn die farbigen Blasen platzen, hinterlassen sie wunderschöne, lebendige Blubbermuster auf der Oberfläche. Wir empfehlen, die Blubbertechnik auf unbemalten Flächen anzuwenden, da sie sonst eine längere Trocknungszeit erfordert. Besonders gut funktioniert sie in Schalen, Tassen, auf Tellern und Platten, wo die Bläschen ihre ganze Wirkung entfalten können.
Mit Aufklebern, Klebebändern oder geplotteten Motiven lassen sich ganz einfach klare Formen und Muster gestalten. Diese werden auf die unbemalte Keramik aufgeklebt, nur so haften sie zuverlässig. Danach wird die Fläche übermalt, ganz nach Deinen Farbvorstellungen. Sobald die Farbe getrocknet ist, zieht ihr die Klebemotive vorsichtig wieder ab, darunter kommt das Motiv in der ursprünglichen Keramikfarbe zum Vorschein. Für das Abziehen stellen wir Dir gern passende Werkzeuge zur Verfügung.
Mit Pauschpapier lassen sich Motive ganz einfach auf die Keramik übertragen – ideal für alle, die gern vorzeichnen oder sich etwas mehr Sicherheit beim Malen wünschen. So funktioniert’s: Du legst das Pauschpapier zwischen Dein Wunschmotiv (z. B. aus einem Buch oder Ausdruck) und das Keramikstück. Dann zeichnest Du das Motiv mit einem Stiftnach und dabei überträgt sich eine feine Linie auf die Keramik. Diese kannst du anschließend mit den Farben deiner Wahl Nachmalen.
Mit der Schwammtechnik lassen sich spielerisch einfache, aber wirkungsvolle Muster auf die Keramik zaubern.
So funktionierts: Bemale zuerst Deinen Untergrund, nimm mit dem Schwämmchen Deine Wunschfarbe auf. Wir haben verschiedene Formen und Größen, vom kleinen Punkt bis zum großen.
Mit dieser einfachen, aber wirkungsvollen Technik setzt Du farbenfrohe Akzente und bringst spielend leicht Muster auf Deine Keramik. Statt mit dem Pinsel zu malen, nutzt Du die Rückseite, also den Stiel und tauchst ihn in die Farbe. Je nach Größe des Stiels und wie viel Farbe Du aufnimmst, entstehen kleine oder größere Punkte.
Bei dieser Technik wird zunächst eine Farbschicht auf die Keramik aufgetragen und kurz angetrocknet. Anschließend lassen sich mit feinen Holzstäbchen oder speziellen Werkzeugen Linien, Muster, Schriftzüge oder kleine Motive in die Farbe einritzen. Dabei wird die Farbschicht vorsichtig abgekratzt, sodass die helle Keramik darunter sichtbar wird.
Die Sprenkeltechnik ist eine beliebte Methode, um bemalter Keramik den letzten Feinschliff zu verleihen. Dabei wird mit einer Zahnbürste Farbe auf die Keramik gespritzt, meist durch sanftes Abstreifen mit dem Daumen oder Zeigefinger über die Borsten. Diese Technik soll nicht an den Tischen, sondern an den dafür vorgesehen Waschbecken angewendet werden.